Sein lateinischer Name leitet sich von „lavare“ ab, was waschen bedeutet. Schon in der Antike wurde es von Ägyptern, Persern, Griechen und Römern zum Wäschewaschen, zur Herstellung von Parfums und Badeölen verwendet und diente auch als duftendes Ornament in Wohnhäusern. Man glaubte, es besäße zahlreiche positive Eigenschaften: Es sollte aphrodisierend, antiseptisch und insektizid wirken. In Rom kauten Frauen, denen der Alkoholkonsum verboten war, es, um ihren Atem zu überdecken. Auch Nero konsumierte es als …
Gegenmittel. Die Kelten stellten eine Lotion namens „Keltische Narde“ auf Basis von Lavendelöl her, das in der Bibel erwähnt wird.
Der Ursprung der Pflanze
Echter Lavendel (Lavandula officinalis) ist ein Strauch, der im Mittelmeerraum, insbesondere in Bergregionen, heimisch ist. Er wächst wild, vor allem in der Provence. Diese mehrjährige Pflanze erreicht eine Höhe von 30 bis 60 cm. Sie besitzt Blütenstängel mit einzelnen Ähren, die 6 bis 10 Blüten tragen, und ihre dichten Wurzeln reichen tief in den Boden und versorgen sie mit Feuchtigkeit.