In der griechischen Mythologie verliebte sich Hades, der Gott der Unterwelt, in die Nymphe Mintha. Seine Frau Persephone, von Eifersucht verzehrt, zerriss sie und verwandelte sie in eine aromatische Pflanze – daher der Name! Die Griechen schrieben ihr unter anderem aphrodisierende Eigenschaften zu. Plinius der Ältere empfahl sie gegen Darmbeschwerden und Wurmbefall. Traditionell wird sie in der chinesischen Medizin und in Japan in Form von Menthol verwendet. Man fand sie auch in den Gräbern des alten Ägypten. Pfefferminze entstand aus einer Kreuzung von Wasserminze und Krauser Minze.
Der Ursprung der Pflanze
Minze ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die 30 bis 50 cm hoch werden kann. Ihre purpurfarbenen Stängel verzweigen sich nach oben. Die Pflanze vermehrt sich vegetativ, also ungeschlechtlich. Es findet weder Befruchtung noch Pollenbildung statt. Es gibt verschiedene Minzsorten, jede mit ihrem eigenen Duft und Geschmack: Zitrone, Schokolade, Bergamotte usw. Pfefferminze hat ein starkes, an Pfeffer erinnerndes Aroma und ist zudem die mentholreichste Sorte.