Ein Zustand intensiven und anhaltenden Stresses hat direkte Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit unseres Körpers. In einer Überlebenssituation verändern sich die Prioritäten. Das Immunsystem leidet und macht Reaktionen Platz, die wichtiger erscheinen. Langfristig können die körperlichen Symptome (Schwitzen, beschleunigter Herzschlag und Atmung, Muskelverspannungen, Verdauungsprobleme usw.), aber auch die psychischen Symptome (Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen usw.) zu schweren Erkrankungen führen. Daher ist es wichtig, nicht nur die Ursache dieses Stresses zu identifizieren, sondern auch zu lernen, ihn durch geeignete Maßnahmen zu bewältigen.

Wozu dient Stress?
Stress ist grundsätzlich eine Abwehrreaktion unseres Körpers in einer Gefahrensituation. Er hängt daher auch von unserer Herangehensweise an die Situation ab.
Guter Stress
Unser Körper produziert Hormone wie Adrenalin und Cortisol, die uns helfen, die Situation zu überwinden: erhöhter Herzschlag, Erweiterung der Bronchien und Pupillen. Unsere körperlichen Fähigkeiten sind vorübergehend gesteigert. Dies kann daher eine treibende Kraft sein, um eine bestimmte Situation zu überwinden. Das Prinzip besteht darin, uns die Kraft zu geben, uns zu verteidigen.
Schlechter Stress
In unserer Gesellschaft erleben wir langfristige Stresssituationen, die schwer zu bewältigen sind. Ob im Beruf, in der Familie oder im sozialen Umfeld – es gibt keine einfache Abwehrreaktion, und Stress kann anhalten oder sich mit der Zeit sogar verschlimmern.
Die 4 Formen von Stress
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Stress am Arbeitsplatz
Es ist wichtig zu verstehen, dass Stress subjektiv ist und sich von Person zu Person unterscheidet. Manche Menschen nutzen gelegentlichen Stress als Antrieb und bewältigen ihn gut. Anderen fällt es schwerer, damit umzugehen; sie sind entmutigt, verlieren die Konzentration und haben Schwierigkeiten, sich anzupassen. In diesen Fällen ist Stress eine sehr negative Erfahrung, die sich auf Schlaf und Beziehungen auswirkt.
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Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Die traumatische Neurose wurde erstmals 1889 vom Neurologen Oppenheim im Anschluss an seine Untersuchungen zu Eisenbahnunfällen beschrieben. Sie besteht aus einer Reihe von Symptomen, die durch eine gefährliche Situation ausgelöst werden. Sie beruht auf einer physiologischen Reaktion und wird seit langem mit Herzneurosen in Verbindung gebracht.
Heute wird sie definiert als „eine bio-neurophysiologische Reaktion nach einer Situation, in der die physische oder psychische Integrität des Patienten oder seiner Umgebung bedroht oder tatsächlich geschädigt wurde.“
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Beziehungsstress
Wir sind gesellige Wesen und begegnen daher im Laufe unseres Lebens vielen Menschen: Eltern, Freunden, Kollegen oder einfachen Bekannten. Die Summe dieser Beziehungen beeinflusst unsere emotionale Entwicklung und unser Selbstbild. Wir alle haben unseren eigenen Charakter, unsere eigene Denkweise, unsere eigene Meinung und unseren eigenen emotionalen Ballast, und es ist manchmal schwierig, ein harmonisches Verhältnis zu anderen zu pflegen. Wir sind nicht dafür geschaffen, mit jedem auszukommen.
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Anpassungsstress
Umzug, Jobwechsel, Entlassung, Geburt, Trauerfall, Scheidung, Heirat, chronische Krankheiten... Ob glücklich oder traurig, eine Veränderung in unserem Lebensweg wird als Bedrohung unseres Gleichgewichts interpretiert und kann einen Stresszustand auslösen, der uns dazu veranlasst, die Ressourcen, die wir zur Bewältigung der Situation benötigen, zu monopolisieren. Auch hier hängt es vom Charakter jedes Einzelnen, seiner Anpassungsfähigkeit sowie seinen körperlichen, familiären und emotionalen Ressourcen ab.
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Stress in der Schule
Akademische Anforderungen, immer höhere Leistungsanforderungen und Zukunftsunsicherheit sind wiederkehrende Stressfaktoren für Kinder und Jugendliche. Immer häufiger wird von Mobbing in der Schule gesprochen: Die Unzufriedenheit unserer Kinder verstärkt den Konkurrenzgeist, den Clan-Effekt und die Intoleranz, die die Ursache für Mobbing sind.
Spurenelemente
Energie für das Nervensystem
Spurenelemente sind jene Elemente, die unseren Stoffwechsel aktivieren und seine einwandfreie Funktion gewährleisten. Sie stellen daher eine natürliche Lösung dar, die unseren Körper im Kampf gegen Stress unterstützt.
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Mangan-Kobalt
Diese Kombination ist eine Basisbehandlung für neurodegenerative Erkrankungen und lindert Angstzustände, Gedächtnisverlust und Schlaflosigkeit.
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Lithium
Es greift in die Nervenübertragung ein, indem es an den Synapsen mit Kalium und Natrium konkurriert und die Umwandlung von ATP hemmt, indem es Magnesium ersetzt.
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Magnesium
Es steuert die Durchlässigkeit der Nervenzelle und spielt eine Rolle beim Phänomen der neuromuskulären Erregbarkeit.
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Kalium
Es greift in die Nervenübertragung auf der Ebene der synaptischen Membranen ein.
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Zink
Es hilft bei der Synthese von Neurotransmittern, die unsere Stimmung und unsere emotionalen Zustände regulieren.
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Phosphor
Grundlegend als Quelle schnell verfügbarer Energie für Zellen dank oxidativer Phosphorylierung. Ideal zur Stressbekämpfung.

Sacha Inchi
der Schatz der Inkas
Das aus Sacha Inchi gewonnene Öl ist nicht nur reich an essentiellen Fettsäuren, die eine direkte Rolle bei der Aktivität von Zellen (insbesondere Neuronen) spielen und zum reibungslosen Funktionieren unseres Körpers beitragen.
Tägliche Tipps
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Bibliographie
Spurenelemente, Katalysatoren für unsere Gesundheit
Frédéric & Michel Deville - Crao Publishing
Therapeutische Logik von Spurenelementen und Heilmitteln in der Lithotherapie
Dr. Bruno Brigo – Resurgence Publishing
Spurenelemente, so wenig für so viel
Frédéric & Michel Deville - Crao Publishing
Omega 3 6 9
Jean-Marie Delecroix – Les clés du bien-être Publishing

